Non-Woven Taschen bedrucken — günstig, leicht und reißfest mit Ihrem Logo

Wenn das Budget knapp ist, aber die Wirkung groß sein soll: Non-Woven Taschen sind der Werbeartikel für Messen, Events und Großauflagen. Ab 0,50 € pro Stück erhalten Sie eine bedruckte Tragetasche, die leicht genug ist, um den ganzen Messetag auf der Schulter zu bleiben, reißfest genug, um Kataloge und Muster zu tragen, und wasserabweisend genug, um einen Regenschauer zu überstehen.

Non-Woven (deutsch: Vlies) besteht aus Polypropylen-Fasern (PP), die thermisch zu einem homogenen Material verbunden werden — kein Weben, kein Stricken. Das Ergebnis fühlt sich an wie ein leichter Stoff, ist aber ein technisches Gewebe mit überraschenden Eigenschaften: recycelbar (Gelbe Tonne), in nahezu unbegrenzten Farben produzierbar und in über 20 Formaten verfügbar. Bei Displayinsel ab 100 Stück bedruckbar, Druckvorschau kostenlos.

Auf einen Blick

Material
PP-Vliesstoff (Non-Woven), leicht, wasserabweisend
Farben
Über 20 Farben ab Lager
Formate
22x26 cm bis XL, kurze/lange Griffe, Bodenfalte
Preis
Ab 0,20 €/Stk – günstigste Tragetasche
Mindestmenge
Ab 250 Stück bedruckt

Non-Woven verstehen: Was steckt hinter dem Vlies-Material?

Der Name sagt, was es nicht ist: "Non-Woven" = nicht gewebt. Bei Baumwolle oder Jute werden Fäden miteinander verwebt — Kette und Schuss, wie ein Teppich. Bei Non-Woven werden Polypropylen-Fasern (PP) direkt miteinander verbunden: Hitze schmilzt die Fasern an den Kreuzungspunkten zusammen (thermisches Bonding). Das Ergebnis ist ein einheitliches, homogenes Material ohne sichtbare Webart — glatter als Jute, fester als Papier, leichter als Baumwolle.

Warum PP und nicht Baumwolle?

Polypropylen ist ein Kunststoff — das klingt erst mal nach dem Gegenteil von nachhaltig. Aber PP hat Eigenschaften, die kein Naturstoff bietet: Es ist von Natur aus wasserabweisend (kein Beschichtungsmittel nötig), extrem leicht (eine Non-Woven-Tasche wiegt 30–50 g, eine Baumwolltasche 100–200 g) und bei gleicher Reißfestigkeit deutlich dünner. Und PP ist 100 % recycelbar — in der Gelben Tonne wird es zu Granulat geschmolzen und zu neuen Produkten verarbeitet.

Die Standardqualität: 80 g/m² Spinnvlies

Die allermeisten Non-Woven-Werbetaschen werden aus 80 g/m² Spinnvlies gefertigt. Das reicht für Kataloge, Flyer, ein Notizbuch, eine Wasserflasche — den typischen Messeinhalt. Die Tasche knistert leicht beim Anfassen (das typische Vlies-Geräusch), fühlt sich aber stoffähnlich an und sieht aus der Entfernung aus wie ein dünner Baumwollstoff. Für schwerere Inhalte (Bücher, Laptops) gibt es 100–120 g/m² Varianten.

Farbauswahl

Non-Woven Taschen werden im Herstellungsprozess durchgefärbt — nicht bedruckt. Das bedeutet: Die Tasche selbst ist in Ihrer Wunschfarbe verfügbar (20+ Standardfarben, Pantone-Sonderfarben ab 5.000 Stk). Ihr Logo wird dann in Kontrastfarbe aufgedruckt. Weiß auf Dunkelblau, Schwarz auf Rot, Gold auf Schwarz — die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Non-Woven Taschen-Typen: Standard, Bodenfalte, Beutel, Reißverschluss — die richtige Form für Ihren Einsatz

Non-Woven Taschen gibt es nicht nur in "Standardtüte". Die Form bestimmt, wie viel hineinpasst, wie stabil die Tasche steht und wie sie getragen wird. Hier die wichtigsten Varianten:

Standard-Tasche mit langen Henkeln (38 × 42 cm)

Der Messe-Klassiker. Über der Schulter tragbar, fasst A4-Kataloge und Muster, Logo auf Hüfthöhe sichtbar. Die meistverkaufte Non-Woven-Tasche bei Displayinsel. Lange Henkel sind entscheidend: Besucher, die eine Tasche den ganzen Tag tragen, legen sie über die Schulter — kurze Henkel zwingen zum Handtragen und werden schneller abgelegt. Preis: ab 0,50 €/Stk.

Tasche mit Bodenfalte

Eine eingelegte Falte am Boden öffnet sich beim Befüllen und gibt der Tasche ca. 30 % mehr Volumen. Die Tasche steht von alleine — am Messestand, unter dem Schreibtisch, neben der Haustür. Für Messeaussteller, deren Besucher sperrige Inhalte mitnehmen (dicke Kataloge, Muster, Wasserflaschen), ist die Bodenfalte ein Muss. Aufpreis: ca. 5–10 % gegenüber der flachen Variante.

Non-Woven Beutel / Vliesbeutel (Zugkordel)

Keine Henkel, sondern ein Zugband — wie ein Turnbeutel aus Vlies. Leichter und kompakter als die Standard-Tasche. Beliebt bei Sportevents, Kinder-Events und als Schuhbeutel auf Reisen. Der Beutel wird auf dem Rücken getragen — Ihr Logo wandert auf Rückenhöhe durch die Menge. Preis: ab 0,40 €/Stk.

Tasche mit Reißverschluss

Ein durchgehender Reißverschluss an der Oberkante verwandelt die Non-Woven-Tasche in eine verschließbare Aktentasche. Für Konferenzen, Schulungen und Seminare, wo Laptops, Tablets und Unterlagen sicher transportiert werden sollen. Preis: ab 0,90 €/Stk.

Faltbare Non-Woven-Tasche im Etui

Die Tasche faltet sich in ein kleines Etui zusammen (ca. 10 × 10 cm) und passt in die Handtasche oder Jackentasche. Der Empfänger hat sie immer dabei — beim nächsten Einkauf greift er nicht zur Plastiktüte, sondern zu Ihrer Tasche. Besonders hohe Wiederverwendungsrate. Preis: ab 0,80 €/Stk.

Non-Woven und Nachhaltigkeit — die ehrliche Antwort

Können wir ehrlich sein? Non-Woven ist Plastik. Polypropylen ist ein Erdölprodukt. Wer "nachhaltige Werbetasche" sucht, ist bei Bio-Baumwolle oder Jute besser aufgehoben. Aber die Nachhaltigkeits-Rechnung ist komplexer als "Plastik = schlecht":

Argument 1: Wiederverwendung statt Einweg

Eine Non-Woven-Tasche wird laut Branchenverband 10–20 Mal wiederverwendet. Eine Einweg-Plastiktüte: 1 Mal. Allein durch die Wiederverwendung reduziert eine Non-Woven-Tasche den Plastikverbrauch um 90–95 % gegenüber Einwegtüten. Das ist kein Greenwashing — das ist Mathematik.

Argument 2: Recycelbar

PP ist eines der am besten recycelbaren Kunststoffe. In der Gelben Tonne wird die Tasche sortenrein erfasst, zu Granulat geschmolzen und in neue Produkte verwandelt. Recyclingquote in Deutschland: ca. 50 % für PP (Stand: Umweltbundesamt). Das ist nicht perfekt — aber deutlich besser als die 5–10 % Recyclingquote für gemischte Kunststofffolien.

Argument 3: Energiebilanz

Überraschend: Die Herstellung einer Non-Woven-Tasche verbraucht weniger Energie als die einer Baumwolltasche. Baumwolle benötigt Anbau, Bewässerung, Ernte, Entkörnung, Spinnen, Weben, Färben — eine lange Kette energieintensiver Schritte. PP-Vlies wird in einem einzigen thermischen Prozess hergestellt. Erst bei 130+ Wiederverwendungen "überholt" eine Baumwolltasche die Energiebilanz einer Non-Woven-Tasche (Studie: Dänische Umweltbehörde, 2018).

Unser ehrlicher Rat:

Wenn Ihr primäres Ziel Nachhaltigkeit ist → Baumwolle oder Jute. Wenn Ihr primäres Ziel Reichweite bei kleinem Budget ist → Non-Woven. Wenn beides zählt → Recycelte Baumwolle (GRS) oder RPET-Taschen (aus PET-Flaschen). Mischen ist erlaubt: Non-Woven für den Messetag, Neutral® Bio-Baumwolle als VIP-Geschenk.

Häufig gestellte Fragen

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